Platzplan Schützenfest 2022


Erster Ausblick auf das Schützenfest Hannover 2022


Nach zwei Jahren coronabedingter Pause ist es wieder so weit: Vom 1. bis zum 10. Juli
öffnet das größte Schützenfest der Welt seine Tore – voller Vorfreude und neuer
Impulse.

„Ich freue mich, dass wir wieder dieses schöne Volksfest zusammen mit den
Schütz*innen organisieren. Das Schützenfest ist und bleibt ein fester Bestandteil
hannoverscher Tradition, ein Ort des Beisammenseins für alle Besucher*innen von nah
und fern. Mit dem Schützenfest feiern wir ein äußert attraktives und zeitgemäßes
Volkfest. Ich drücke uns die Daumen, dass wir in der fünften hannoverschen Jahreszeit
einen vollen Festplatz erleben“, so Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.
Schützenpräsident Paul-Eric Stolle kann es kaum erwarten, das 493. Schützenfest zu
eröffnen: „Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr wieder einen so tollen Festplatz
präsentieren können und dass Niedersachsen wieder zu einem ‚Schützenland‘ wird. Wir
haben wieder ein buntes Programm in diesem Jahr – sowohl Klassiker als auch
Neuheiten. Ich bin sicher, dass die Besucher*innen begeistert sein werden“.

Neues auf dem Schützenplatz

Insgesamt 25 Großfahrgeschäfte erwarten Besucher*innen des diesjährigen
Schützenfestes. Der Freifallturm „Hangover“, der über 80 Meter hohe Kettenflieger
„Aeronaut“ und „Police Academy“, ein Laufgeschäft über fünf Etagen, sind zum ersten
Mal in Hannover zu sehen. Darüber hinaus gibt es drei Festzelte, fünf Eventbereiche,
zwölf Kinderfahrgeschäfte, 40 Schießbuden und Spielgeschäfte sowie rund 100 Imbiss-
und Süßwarengeschäfte. Insgesamt sind knapp 200 Betriebe auf dem Schützenplatz
vertreten, davon rund 40 zum ersten Mal.
Damit das Schützenfest noch attraktiver ist, wird in diesem Jahr der Umlauf auf dem
Platz verändert. Er wird unter anderem stärker als Familienbereich mit vielen
Kinderfahrgeschäften und vielen guten Imbiss-Angeboten gestaltet. Der westliche Weg
zum Rundteil wird wieder geöffnet, dafür wird in der südöstlichen Ecke des Platzes der
Umlauf etwas früher verschwenkt. Auf diese Art und Weise bietet der Platz deutlich
mehr attraktive Kopfplätze mit einem langen Zulauf.
Im Bereich um das Gilde-Tor entsteht ein offener und großzügiger Platz, auf dem die
Gäste ankommen und sich sofort willkommen fühlen können.

Festzelt & Rundteil

Jan Patrick Wolters wird mit der Bayern Festhalle neuer Betreiber auf dem Schützenfest sein. Als ein neues Hauptfestzelt nimmt die Festhalle eine zentrale Rolle
auf dem Festplatz ein.
Eine weitere gastronomische Neuerung: Das Rundteil im Herzen des Schützenplatzes
wird erstmalig von Verlagsgesellschaft Madsack, einer leistungsstarken und
Schützenfest-erfahrenen Partnerin, unter der Federführung von Geschäftsführer Günter
Evert gestaltet und betrieben.

Freaks@Schützenfest Hannover

Das Schützenfest Hannover kann nach über 500 Jahren Geschichte immer noch
überraschen: Am ersten Sonnabend (2. Juli) wartet ein besonderes Highlight auf die
Besucher*innen: „Freaks@Schützenfest Hannover“, das in Zusammenarbeit mit dem
GOP Hannover entsteht. Zwischen 20 und 22 Uhr zieht eine kleine skurrile Parade mit
vier Künstler*innen über den Schützenplatz und präsentiert an insgesamt vier Orten
eine – im wahrsten Sinne des Wortes – atemberaubende Show. Dabei sind: „Master of
Hellfire“ (Feuerkunst), Thomas Saath (Kraftjonglage), Fibi Eyewalker
(Schwertschluckerin), P. Fly (Akrobatik).

Öffnung des Bruchmeister*innen-Amtes für alle Geschlechter
Und noch eine weitere Neuerung erwartet alle Schützenfest-Fans in diesem Jahr: Am
heutigen Mittwoch (18. Mai) wird dem Schützenrat erstmalig eine Anwärterin auf das
Bruchmeister*innen-Amt vorgestellt. Das ist ein wesentlicher Schritt für mehr
Gleichberechtigung und zugleich ein wichtiger und zeitgemäßer Schritt für die
Bereicherung dieses Amtes.


Hinweis für die Redaktionen:


Auf der Internetseite www.schuetzenfest-hannover.de sowie auf Facebook und
Instagram finden Sie alle Informationen rund um das Schützenfest Hannover. Im
Presseportal stehen Fotos und die heutige Pressemitteilung zum Download bereit.

Eckdaten zum Schützenfest Hannover:


Das Schützenfest Hannover auf dem rund zehn Hektar großen Schützenplatz gilt als das
größte Schützenfest der Welt. Die Tradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die
Veranstaltungsfläche, die Zahl der Großfahrgeschäfte und die Zahl der Festzelte sind
bisher von keinem Schützenfest weltweit überboten worden. Etwa 200
Schausteller*innen begeistern ihre Besucher*innen mit Neuheiten bei den
High-Tech-Fahrgeschäften, Karussells, Geisterbahnen, Losbuden und vielen weiteren
Attraktionen. Hannover hat mit 67 Schützenvereinen und -gesellschaften eine große
fachliche Vereinsdichte und trägt seit den 1950er-Jahren den offiziellen Ehrentitel
„deutsche Schützenstadt“. Der Schützenausmarsch am 3. Juli ist mit rund 12.000
Teilnehmer*innen aus dem In- und Ausland, mit über 40 Festwagen und Kutschen und
einer Länge von rund zehn Kilometern der umfangreichste Schützenausmarsch der
Welt. Er bildet nicht nur den Höhepunkt der zehntägigen Festveranstaltungen, sondern
verwandelt die Leinemetropole auch in eine einmalige Begegnungsstätte.

Offizielle Presseinformation der LHH zur Absage des Schützenfestes 2021


Das größte Schützenfest der Welt findet wegen der Corona-Pandemie auch 2021 nicht statt. Der Verein Hannoversches Schützenfest e. V., bestehend aus Landeshauptstadt Hannover und Verband Hannoverscher Schützenvereine (VHS), muss schweren Herzens die traditionsreiche Veranstaltung, die in diesem Jahr für den Zeitraum vom 2. bis 11. Juli geplant war, das zweite Mal in Folge absagen.

Dem Verein fehlt aktuell die notwendige Rechtsgrundlage, um das Fest verlässlich planen und veranstalten zu können. Auch der Schützensport – nicht nur das emotionale, sondern auch das inhaltliche Fundament des Schützenfestes – ist derzeit mit Blick auf die hohen Infektionszahlen nicht möglich. „Bis zuletzt haben wir gehofft, eine Perspektive für unser Schützenfest zu erhalten. Die aktuelle Entwicklung der Pandemielage in Deutschland nimmt uns diese Hoffnung, und das zweite Mal hintereinander müssen wir eines der beliebtesten Feste in Hannover absagen. Dies trifft nicht nur die hiesige Veranstaltungsbranche hart, sondern ist auch ein schmerzhafter Einschnitt für das Schützenwesen der Landeshauptstadt und der Region“, sagt Hannovers zuständige Sport- und Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf.

Der Verband Hannoverscher Schützenvereine e. V. kann sich kein Fest unter pandemiebedingten Einschränkungen vorstellen. Sein Präsident Paul-Eric Stolle will das Schützenfest mit allen Schützer*innen gemeinsam feiern: „Die Einschränkungen würden ja bedeuten, dass manche Vereine nur mit ein paar Mitgliedern oder gar nicht teilnehmen können. Auch andere wichtige Bestandteile des Festes, wie der Schützenausmarsch, der Familientag oder der Tag der Niedersächsischen Schützenvereine, wären gar nicht oder nur eingeschränkt möglich. Dies widerspricht der Tradition des Schützenwesens und des Schützenfestes, stets ein offenes Fest zu feiern.“

Die Hannoveraner*innen müssen aber nicht komplett auf ihr beliebtes Volksfest verzichten. Trotz der erneuten Absage des Schützenfests wird es wieder das beliebte Hanöversch Fest-Bier aus dem Brauhaus Ernst August geben – nicht auf dem Schützenplatz, aber für Zuhause.

„Zu einer gelungenen Veranstaltung gehört immer Teamarbeit – deswegen sind wir sehr dankbar dafür, gute und zuverlässige Partner*innen in Hannover und in der Region zu haben. Eine der wichtigen Säulen der Erfolgsgeschichte des hannoverschen Schützenfestes ist das Brauhaus Ernst August, das auch in diesem Jahr die Tradition aufrechterhält und das Hanöversch Fest-Bier einbraut – hoffentlich als Vorgeschmack auf das Schützenfest 2022“, sagt Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement bei der Landeshauptstadt.

Absage des Schützenfestes 2021!


Absage Schützenfest Hannover 2021

Liebe Schützenfestfreunde,

wir möchten ein Schützenfest in Hannover feiern, genauso wie es vor der Pandemie war – ohne Einschränkungen. Ein geselliges Fest, mit sportlichen Wettkämpfen im Vorfeld, mit Brauchtumsveranstaltungen, mit tanzenden Menschen in den Festzelten, mit einer Schlange vor dem Kettenkarussell – ein „ganz normales“ Volksfest.

All dies ist in der jetzigen Zeit nicht möglich und es bleibt uns vorerst nur die Sehnsucht nach dem größten Schützenfest der Welt, so wie wir es kennen. Zum einen können wir uns unser Schützenfest nicht ohne Einschränkungen vorstellen, zum anderen können wir in absehbarer Zeit keine Planungssicherheit erkennen, sodass die Durchführung des Festes unter den derzeitigen Bedingungen schlichtweg nicht möglich ist. Noch schwereren Herzens als im letzten Jahr heben wir daher ab sofort alle Ausschreibungen auf. Was nun schon durchgesickert ist, ist traurig, aber wahr: Auch im Jahr 2021 wird es kein Schützenfest in Hannover geben.

Als kleinen Trost freuen wir uns wirklich sehr darüber, dass das Brauhaus Ernst August auch in diesem Jahr wieder ein Fest-Bier braut. Zwar nicht für den Schützenplatz, dafür für zu Hause und als Vorgeschmack für das Schützenfest 2022.

Wir wünschen weiterhin allen Schützenfestfreunden, Schütz*innen, Schausteller*innen, Brauereien, Dienstleister*innen und vielen mehr, dass ihr gut durch diese Zeit kommt. Wir würden uns sehr freuen, euch endlich im nächsten Jahr wiederzusehen! Passt gut auf euch auf!

Euer Schützenfest-Team ♡

(Foto – Florian Arp)

Offizielle Presseinformation der LHH zur Absage des Schützenfestes 2020


Korrektur: Nicht die Region Hannover, sondern das Land
Niedersachsen untersagt Großveranstaltungen bis Ende
August

Das Land Niedersachsen – und nicht die Region Hannover – hat mit seiner Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona Virus vom 17. April 2020 die Durchführung von Großveranstaltungen mindestens bis zum 31. August 2020 untersagt, um die Ausbreitung des Corona-Virus weiter zu verlangsamen.
Nun sollen die Veranstaltungen im Sommer abgesagt werden, auf die sich viele Hannoveraner*innen gefreut haben: die atmosphärische Fête de la Musique am 21. Juni, das traditionsreiche Schützenfest vom 3. bis zum 12. Juli, das gesellige Machseefest vom 29. Juli bis zum 16. August und das bunte Fest der Kulturen um das Neue Rathaus am 22. und 23. August. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay kann diese Entscheidung sehr gut nachvollziehen: „Wir wissen jetzt schon, dass die Absagen einen dramatischen Verlust für alle beteiligten Schausteller*innen, Gastronom*innen, Künstler*innen und Unternehmen darstellen wird. Wir, die öffentliche Hand insgesamt leisten große Kraftanstrengungen, um Betroffenen in dieser Zeit zu helfen. Für die Veranstaltungsstadt Hannover ist das ein schwerer Schlag. Das ist sehr traurig – aber die Gesundheit der Hannoveraner*innen hat für uns als Stadt stets höchste Priorität.“

Seit mehreren Wochen beobachtete die hannoversche Veranstaltungsbranche den Kurvenverlauf der Covid-19-Erkrankungen in Deutschland und weltweit. Und bis zuletzt hat man gehofft, dass die monatelangen Vorbereitungen auf die publikumsstarken Events nicht umsonst waren. Auch die Aktivitäten der Schützenvereine in Hannover ruhten. „Wir erleben zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg und den ersten Nachkriegsjahren, dass keine Königinnen ausgeschossen werden. Sogar eine Auswahl der diesjährigen Bruchmeister konnte nicht stattfinden. Die Untersagung des Schützenfestes ist ein weiterer harter Schlag, aber wir freuen uns nun auf das Schützenfest 2021“, sagt Paul-Eric Stolle, der
hannoversche Schützenpräsident.

„Die bereits geschlossenen Verträge werden nun rückabgewickelt und die geleisteten Anzahlungen erstattet. Wir stehen im engen Austausch mit unseren Partnerinnen und den Veranstalterinnen anderer großer Volksfeste und werden demnächst mit der Planung für das Jahr 2021 beginnen“, sagt Ralf Sonnenberg, Leiter des städtischen Eventmanagements. „Als Veranstalter*innen tragen wir eine große Verantwortung und folgen deswegen der Expert*innenmeinung“, betont Sonnenberg.